FRAGEN & ANTWORTEN

 

Die häufigsten Fragen im Überblick ...




Welche Ziele verfolgt die Ausstellung?

Dr. Gunther von Hagens und Kuratorin Dr. Angelina Whalley haben mit der Plastination der Riesen aus Wüste, Urwald und Ozean eine völlig neuartige Tierwelt erschaffen.

Die KÖRPERWELTEN der Tiere vermitteln mehr anatomisches Wissen über die Tiere als die meisten Fachbücher und enthüllen spannende Fakten zu allen gezeigten Tieren. Während Parks und Zoologische Gärten die Tiere auf artgerechte Weise und nahe ihres natürlichen Umfelds präsentieren, eröffnet die Ausstellung durch den Blick ins Innere der Tiere eine 3. Erlebnis-Dimension. 

KÖRPERWELTEN der Tiere spricht jeden an. Selbst Studenten, Professoren, Veterinäre und Präparatoren können hier neue Erkenntnisse gewinnen. Der Besuch der Ausstellung ist geradezu ein Muss - nicht nur für den Biologieunterricht. Der Blick unter die Haut der Tiere und das Verständnis für die Fragilität des Innenlebens vermittelt darüber hinaus ein besseres Verständnis für die Belange des Tierschutzes. 


Warum ist die Sonderschau für Kinder geeignet?

Die KÖRPERWELTEN der Tiere bietet einen nie gesehenen Blick unter die Haut unserer tierischen Verwandten, der in dieser Form einmalig ist. Die Plastinate lehren mehr als jedes Schulbuch und beeindrucken Alt und Jung durch ihre Größe und die sonst verborgene Detailvielfalt im Körperinneren der Tiere. Sie vermögen die natürliche Neugier und den Wissensdurst der kleinen Besucher zu stillen und bieten spannende Antworten auf viele Fragen, die auch Eltern nicht leicht beantworten können. Die Sonderschau vermittelt beispielsweise warum der Rüssel eines Elefanten so beweglich ist, was die Zunge einer Giraffe leistet, oder warum der muskelbepackte Bär solche „Bärenkräfte" hat.

Die KÖRPERWELTEN der Tiere sensibilisieren bereits den kleinsten Besuchern für die Fragilität selbst der größten und stärksten Tiere. Kinder entwickeln dabei auf natürliche Weise eine höhere Wertschätzung gegenüber Tieren und mehr Respekt vor dem Leben aller Geschöpfe. Die Ausstellung ist für Kinder ab 6 Jahren empfehlenswert.


Was ist Plastination?

Die Plastination wurde 1977 von Dr. Gunther von Hagens, Mediziner und Wissenschaftler, erfunden. Das Plastinationsverfahren ist eine revolutionäre Konservierungsmethode, die es möglich macht, den Verfall toter Körper zu stoppen und langfristig haltbare sowie geruchlose anatomische Präparate für die wissenschaftliche und medizinische Ausbildung herzustellen. Bei der Plastination werden einem Präparat sämtliche Körperflüssigkeiten und löslichen Fette entzogen und zunächst durch ein Lösungsmittel wie Aceton ersetzt. Im nächsten Schritt erfolgt die vakuum-forcierte Imprägnierung, bei der das Lösungsmittel durch reaktive Harze oder Elastomere ersetzt werden. Abschließend erfolgt die Aushärtung mit Licht, Wärme oder bestimmten Gasen.

Weiterführende Informationen unter www.koerperwelten.de.


Woher stammen die ausgestellten Tiere?

Keines der Tiere, die in der Ausstellung KÖRPERWELTEN der Tiere gezeigt werden, wurde zum Zweck der Plastination getötet. Die meisten Tiere sind eines natürlichen Todes gestorben. Sie sind Spenden von nationalen wie internationalen Zoologischen Gärten und Tierparks, die teilweise anonym bleiben wollen. Andere sind mit der Veröffentlichung der Herkunft der Tiere einverstanden. So spendete beispielsweise der Zoo Hannover den Flachlandgorilla "Artis", der Neunkircher Zoo die Elefanten "Samba" und "Chiana" sowie eine Giraffe, um nur einige Tiere zu nennen.  Das Institut für Plastination ist auf Tierspenden angewiesen und grundsätzlich an weiteren Spenden interessiert. Alle erforderlichen Dokumente für die CITES-gelisteten Tiere sind im Besitz des Instituts für Plastination.


Wo konnte man die Tierplastinate bereits sehen?

Die Plastinate sind in der Form und Zusammensetzung erstmals als reine Tierausstellung zu bestaunen! Die spektakulärsten Präparate, wie etwa der expandierte Elefant und die expandierte Giraffe, sind ausschließlich in den KÖRPERWELTEN der Tiere zu sehen. Einige andere Tiere waren bereits in den Humanausstellungen KÖRPERWELTEN. Das Original im In- und Ausland zu bestaunen und gehörten dort stets zu den Publikumslieblingen.


Wo sind die nächsten Stationen der Ausstellung?

Die KÖRPERWELTEN der Tiere werden auf Reisen gehen und in den großen Zoologischen Gärten und Parks sowie in Naturhistorischen und Wissenschaftlichen Museen Station machen. Die Ausstellung eröffnet einen völlig ungeahnten, neuen Wissenshorizont für die Besucher und bietet Zoos und Museen eine einmalige Gelegenheit, die Sichtweise ihrer Besucher auf die Tierwelt nachhaltig zu ändern.


Wie lange benötige ich für den Besuch der Ausstellung?

Wir empfehlen, etwa eine Stunde für den Besuch einzuplanen - je nachdem, wie lange Sie sich die einzelnen Präparate betrachten und ob Sie alle verfügbaren Informationen zu den jeweiligen Plastinaten lesen.


Sind Fotografieren und Filmen in der Ausstellung erlaubt?
In den KÖRPERWELTEN der Tiere sind Filmen und Fotografieren, auch mit der Kamera eines Mobiltelefons, grundsätzlich nicht gestattet. Ausnahmen gelten für akkreditierte Mitglieder der Presse.